Translanguaging aus linguistischer Perspektive

Die sprachliche Praxis von mehrsprachigen Menschen wird in der aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung mit translanguaging bezeichnet und dieser Zugang ist auch jener, der in diesem Konzept aufgegriffen und ausgeführt wird. Folgendes Konzept liefert einen kurzen Einblick über eine pädagogische Strategie das gesamte sprachliche Repertoire von mehrsprachig aufwachsenden SchülerInnen flexibel im Unterricht einzusetzen und von den SchülerInnen einsetzen zu lassen.

Autor: Dr. Verena Plutzar
Ziele:

Mit translanguaging wird ausgedrückt, dass sich mehrsprachige Menschen innerhalb eines einzigen, nämlich ihres eigenen sprachlichen Systems befinden, auf das sie zurückgreifen, um Bedeutung und Sinn herzustellen.

Als pädagogische Strategie ermöglicht translanguaging zwei- oder mehrsprachigen Kindern, bei ihren Lernprozessen möglichst große Teile ihres sprachlichen Repertoires zu nutzen, und dabei die curricularen Vorgaben im Blick zu behalten. Ziel ist es, das gesamte sprachliche Repertoire von mehrsprachig aufwachsenden SchülerInnen flexibel im Unterricht einzusetzen und von den SchülerInnen einsetzen zu lassen, um sowohl den Inhalt des Unterrichts als auch die Sprache des Unterrichts zu lehren

Zielgruppe:

PädagogInnen, WeiterbildnerInnen, Leitungen, Trägereinrichtungen

Erfahrung aus der Praxis:

Pilotierung erfolgt im Schuljahr 19/20 an einer Wiener Neuen Mittel Schule

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Konzept Translanguaging 21.10.19 1.55 MB 5044 Herunterladen
Translanguaging Kurzfassung 531.24 KB 146 Herunterladen